
Bald ist es soweit: Anfang Dezember steige ich in den Flieger Richtung Costa Rica – nicht etwa, um am Strand zu faulenzen oder den Dschungel unsicher zu machen, sondern weil ich in einem sozialen Projekt arbeiten werde. Näheres erfahrt ihr im Dezember.
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Eigentlich heißt dieser freundliche Ort, in dem bis zu 150 Kinder im Alter von 0-12 Jahren betreut werden, „Guardería Luz Divino“ („Kindertagesstätte Göttliches Licht“). Wer hier aufgenommen wird, hat richtig Glück. Die Betreuerinnen sind sehr engagiert und widmen sich mit viel Liebe den zu Hause vernachlässigten Kids.
So wie fast jedes Jahr habe ich auch diesmal versucht, dem Weihnachtsrummel zu entkommen. Und wie fast jedes Jahr bin ich wieder mittendrin gelandet. Denn auch in Costa Rica wird Weihnachten gefeiert, was keine Überraschung ist. Und da ich bei einer netten Tico-Familie wohne, konnte ich mich vor dem frohen Fest nicht drücken.
Costa Rica ist nur wenig größer als Niedersachsen. Doch wer hier von A nach B reisen will, braucht teilweise starke Nerven. In der Rush Hour und am Wochenende geht nichts mehr, und es dauert oft Stunden, um ein paar Kilometer zurückzulegen. Oder mal anders ausgedrückt: Der Verkehr ist eine Katastrophe, vor allem im Großraum San José, Heredia, Alajuela. Darum ist es besser, Ausflüge zu planen. Neben gutem Timing sind zum Beispiel bei Busfahrten auch Pfadfinderfähigkeiten gefragt … denn jeder Bus fährt woanders ab.
Tortuguero an der Karbikküste steht schon lange auf meiner Ausflugs-Wunschliste. Als großer Froschliebhaber will ich unbedingt die Pfeilgiftfrösche sehen. Und da es in der Karibik sowieso ständig regnet, ist es egal, wann ich mich dorthin auf den Weg mache. Kurzentschlossen buche ich mein Hostel und fahre los. Drei Busse und ein Boot später bin ich dann in Tortuguero. Zur Begrüßung fängt es gleich kräftig an zu schütten.
Costa Rica hat so viel an Naturschönheiten zu bieten. Da fällt es schwer, ausflugstechnisch Prioritäten zu setzen. Hinzukommend ist gerade Hochsaison und viel los. Da ich nicht an einem überfüllten Strand sitzen möchte, habe ich mich für einen abgelegenen kleinen Ort ganz im Südwesten des Landes entschieden. Die Anreise dorthin ist nicht ohne. Aber ich bin ja schon einiges gewöhnt und lasse mich von dem umständlichen Anfahrtsweg nicht abschrecken. Und werde für meine Mühen belohnt!