• Parque Nacional Torres del Paine

    Gepostet am 1. Oktober 2014 von Konstanze zu Chile, Lateinamerika.
    Torres del Paine

    Torres del Paine © Wikipedia


    Der Nationalpark Torres del Paine gehört zu den Höhepunkten jeder Chile-Reise. Bis zu 3.000 Meter hohe Berge wachsen aus der Ebene Patagoniens heraus.

    Wasserfälle, Wälder, Fjorde und riesige Seen in allen Blau- und Grüntönen bilden die Kulisse dieser grandiosen Landschaft.

    Im Gletschersee „Lago Grey“ treiben sogar im Sommer dicke Eisschollen, denn immer wieder brechen riesige Brocken aus der Eiswand des „Grey-Gletschers“ heraus.

    Trotz der oft extremen Witterung sind in dieser rauen Landschaft viele Tier- und Pflanzenarten zu Hause. So kann man Darwin-Nandus beobachten und Guanako-Herden (eine Kamelart) durch die Grassteppe streifen sehen. Nicht selten kreisen Anden-Kondore hoch am Himmel. Zypressen-Wälder, Südbuchen und Steinlinden, aber auch verschiedene Blumenarten, zum Beispiel Orchideen, trotzen dem unbeständigen Klima dieser Breitengrade.

    Um in die aufregende Natur richtig einzutauchen, sollte man – gut ausgerüstet und am besten mit ortskundiger Begleitung – auf ein- bis mehrtägige Wandertouren gehen. Den Aufstieg zu den Wahrzeichen des Parks – den drei nadelartigen, hohen Granitbergen „Torres del Paine“ (2.600 bis 2.850 Meter) – kann man auf einer Tagestour bewältigen, ebenso eine Wanderung zum Grey-Gletscher (je nach Ausgangspunkt). Für den „Paine-Rundweg“ braucht man sechs bis zehn Tage.

    Die beste Reisezeit liegt zwischen November und März, wobei das Wetter auch im chilenischen Sommer hier oft unbeständig ist: War es eben noch sonnig, prasseln plötzlich Hagelkörner vom Himmel. Obwohl die Durchschnittstemperaturen im Sommer bei elf Grad liegen, sind auch 25 bis 30 Grad nicht ausgeschlossen.

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