• Parque Nacional Natural Los Nevados

    Gepostet am 1. Oktober 2014 von Konstanze zu Kolumbien, Lateinamerika.
    Parque Nacional Natural Los Nevados

    Natural Los Nevados © Wikipedia


    Eingerahmt von schneebedeckten Vulkanbergen ist der Parque Nacional Natural Los Nevados in 2.600 bis 5.325 Metern Höhe ein echtes Schmuckstück. Dort ist die Zentralkordillere am höchsten.

    In dem Nationalpark finden Hiker abwechslungsreiche Landschaften − vom feuchten Nebelwald über Moore bis hin zu den verschneiten Andengipfeln, fast alles Vier- oder Fünftausender. In dieser einsamen Gegend gibt es viele Lagunen, die vor langer Zeit aus den Gruben der Eisgletscher entstanden. Zu den schönsten gehören die Grüne Lagune („Laguna Verde“), „Otún“ und „La Leona“. Im Park entspringen außerdem weit über 30 Flüsse, deren Wasser nicht nur Lebensader für Millionen Menschen in den Städten ist. Von hier aus werden auch mehr als die Hälfte der Kaffee-, Reis- und Baumwollplantagen Kolumbiens gespeist.

    Mit 5.325 Metern belegt der Vulkan „Nevado del Ruiz“ Platz eins unter den höchsten Bergen im Naturreservat. Mitte der 1980er-Jahre brach er aus und begrub die Stadt Armero unter sich. Dabei starben mehr als 20.000 Menschen. Jetzt scheint er wieder in seinen Schlummerschlaf verfallen zu sein, allerdings traut niemand dem Frieden. Darum wird der Vulkan auch „Schlafender Löwe von Manizales“ genannt. Auf organisierten Touren kann man am „Nevado del Ruiz“ hiken. Um zu seinem Hauptkrater, „Arenas“, zu wandern, muss man sich mindestens eine Woche im Voraus eine Genehmigung der Parkbehörde in Manizales besorgen.

    Tipp: Wer „Los Nevados“ im Schnee erleben will, sollte den Park im Oktober, November oder zwischen März und Mai besuchen. Die anderen Monate dagegen sind aufgrund des trockeneren Wetters gut zum Wandern geeignet und bieten oft eine tolle Fernsicht.

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