• Parque Nacional Canaima

    Gepostet am 1. Oktober 2014 von Konstanze zu Lateinamerika, Venezuela.
    Parque Nacional Canaima

    Parque Nacional Canaima © Wikipedia


    Der Parque Nacional Canaima mit seinen mächtigen Sandstein-Tafelbergen, Wasserfällen und tropischer Vegetation sollte auf keiner Venezuela-Reise fehlen: Flächenmäßig einer der größten Nationalparks der Erde, geben sich hier auch die höchsten Wasserfälle ein Stelldichein.

    So ist der „Salto Angel“ mit 979 Metern Fallhöhe der höchste freifallende Wasserfall weltweit – Expeditionen in Einbaubooten der Pemón-Indianer zu diesem Giganten versprechen einmalige Naturerlebnisse. Ein nicht weniger beeindruckendes Schauspiel bieten die Wasserfälle „Salto Sapo“ und „Salto Kukenam“, die ebenfalls aus großer Höhe von den Tafelbergen in die Tiefe stürzen.

    Auf Wanderungen, bei Jeep-Safaris oder per Flugzeug kann man tiefer in das von Tälern zerklüftete, trockene Hochplateau der „Gran Sabana“ eindringen. Die uralten Tafelberge („Tepuis“ von den Pemón-Indianern genannt) sind typisch für den Nationalpark. Besonders beliebt ist der „Roraima“, der auch in Sir Arthur Conan Doyles Roman von 1912, „The Lost World“ (deutscher Titel: „Die vergessene Welt“), eine Rolle spielt. In den „Tepuis“ entstanden gigantische Höhlensysteme, zum Beispiel das über 20 Kilometer lange „Muchimuk“-Höhlensystem sowie die Schachthöhlen des „Sarisariñama-Tepuis“.

    Im Hochland kommen viele endemische Tier- und Pflanzenarten vor. Mit ein bisschen Glück treffen Wanderer auf Ameisenbären, Faultiere, Riesenotter, Karibik-Leguane, Beuteltiere oder erspähen in der Ferne sogar einen Jaguar. Im Park gedeihen außerdem verschiedene Orchideen sowie fleischfressende Pflanzen, zum Beispiel unterschiedliche Sonnentau-Aarten, Sumpfkrüge und Reusenfallen.

    Print Friendly
    Beitrag mit Schlagwörtern: ,
Keine Kommentare