• Kolumbien: Die Top-Strände

    Gepostet am 3. Juli 2014 von Konstanze zu Kolumbien, Lateinamerika, Unterwegs in ....
    Kolumbiens Top-Strände

    © Konstanze Pfeiffer

    Die Top-Strände Kolumbiens sind in Europa nur Insidern bekannt. Bei 3200 km Küste (1700 km an der Karibik) ist es allerdings schwer, eine Auswahl unter den vielen erstklassigen Beaches zu treffen.

    Playa Blanca, Cartagena

    Playa Blanca mit seiner Bilderbuchkulisse aus schneeweißem Sand, türkisblauem Meer und jeder Menge Palmen gehört sicherlich zu den beliebtesten Stränden Kolumbiens. Nur 20 Kilometer von Cartagena entfernt, auf der Insel Barú gelegen, ist der Ort auch ein beliebtes Ziel für Tagesgäste, die mit dem Schiff ankommen. Mit den Touristen verlassen zig fliegende Händler die Boote, und so werden plötzlich am Strand alle Arten von Waren und Services angeboten, unter anderem Massagen. Sobald die Boote wieder ablegen, wird es ruhiger in Playa Blanca.

    Um dieser Hektik zu entgehen und das Maximum aus seinem Aufenthalt herauszuholen, sollte man mehrere Tage an diesem Traumstrand einplanen. Übernachten ist kein Problem, denn man kann sich in einfachen Unterkünften einquartieren oder auf dem Campingplatz Hängematten mieten. Und was ist schöner, als von Vogelgezwitscher und dem Rauschen der Wellen aufzuwachen anstatt vom Rasseln des Weckers?

    Wer irgendwann doch vom Faulenzen am Strand genug hat, begibt sich mit seiner eigenen oder gemieteten Schnorchelausrüstung auf Entdeckungsreise: In der Nähe des Strandes liegt ein Korallenriff, in dem sich Unmengen bunter Fische tummeln. Abends liegt dann frischer Fisch auf dem Teller, der in den Restaurants üblicherweise mit Reis serviert wird.

    Rodadero, Santa Marta

    Lebhafter als in Playa Blanca geht es in Rodadero zu, wo Wohn-Hochhäuser, Hotels, Restaurants, Discos und Bars den breiten Strand säumen. Der populäre Badeort hat nämlich neben seinem schönen Beach auch ein reges Nachtleben zu bieten. Hunderte von kolumbianischen Familien verbringen die Wochenenden und Urlaube hier, was die Preise zu diesen Terminen in die Höhe treibt.

    Doch die Mehrausgaben lohnen sich: Die Strände sind zwar voll, aber sauber, das Wasser klar und erfrischend. Baden ist gefahrlos möglich; fast jede Art von Wassersport kann betrieben werden. Um sich nicht in der glühenden Sonne zu verbrennen, mieten sich mehre Personen zusammen einen Sonnenschutz „made in Rodadero“: Stoffbahnen auf einem Stangengerüst.

    Wer es etwas ruhiger mag, sollte an die Playas Salguero und Inca fahren, die in der Nähe von Rodadero liegen. Da diese Strände noch nicht so erschlossen sind, werden sie von vielen Touristen gar nicht beachtet. Mit anderen Worten: In der Nebensaison hat man hier mit etwas Glück den ganzen Karibikstrand für sich allein.

    Am späten Nachmittag heißt es beim Spaziergang auf der Promenade: „sehen und gesehen werden“. Überall sind heiße Salsa-Rhythmen zu hören, die die Touristen auf die langen Nächte einstimmen. Und da wird dann richtig Party gemacht. Entweder mit der ganzen Familie und einer gemieteten Band am Strand, wo gesungen, getanzt, gegessen und getrunken wird. Oder in den Bars, Discos und Nachtklubs von Rodadero.

    La Piscina, Nationalpark Tayrona, Santa Marta

    Das tropische Dschungelgebiet, in dem bis zum 16. Jahrhundert die Tayrona-Indianer lebten, ist einer der beliebtesten Parks Kolumbiens. Er liegt am Fuße der Sierra Nevada de Santa Marta an der Karibikküste. Hier befinden sich neben anderen Attraktionen einige der malerischsten Strände Südamerikas.

    Tief in Buchten versteckt, sind sie für viele Touristen Besuchsgrund Nummer eins. Schatten spendende Kokospalmen sorgen dafür, dass sich der Sonnenbrand der Gäste in Grenzen hält. Allerdings kann man an den meisten Stränden wegen der gefährlichen Strömungen nicht schwimmen. Einige Strände werden von Korallenriffs geschützt, was Schnorcheln und Scuba-Diving möglich macht.

    Ein Strand, an dem Baden erlaubt ist, ist „La Piscina“. In diesem Natur-Schwimmbad mit kristallklarem warmem Wasser macht Schnorcheln so richtig Spaß. Bunte Fische schießen zwischen den Korallen hin und her, ein Unterwasserweg führt durch Korallenwälder und Seegras. „La Piscina“ ist circa 20 Gehminuten von Arrecifes entfernt. Fast alle Wege führen an der Küste entlang; ab und zu muss man über größere Steine klettern, aber kann sich dann auch einmal im Schatten einer Palme etwas abkühlen. Läuft man vom Haupteingang Cañaveral die gesamte Strecke zum Strand, braucht man ungefähr 2,5 Stunden.

    Tagsüber verkaufen Einheimische Snacks, Süßigkeiten und Früchte am Strand, aber es gibt keine Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe. Wer länger in der Gegend bleiben will, findet in Cabo San Juan ein Restaurant, einen Campingplatz und genug Hängematten, um sein Haupt zu betten.

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