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Konsens

Bei interkulturellen Handlungen soll kein Konsens „um jeden Preis“ erreicht werden. Auf diese Weise könnte mindestens einer der Beteiligten seine eigene Identität nicht mehr entfalten. Beim gemeinschaftlichen Handeln ist es deshalb sinnvoll, kulturelle Differenzen bewusst zu halten und sich darüber zu verständigen.

Kulturelles Gedächtnis

Aus diesem gemeinsamen Wissensvorrat eines Kollektivs lassen sich Bedeutungen und Wirklichkeitskonstruktionen erzeugen. Jan und Aleida Assmann, die diesen Begriff geprägt haben, sprechen von einem „Archiv tradierten Wissens“. Wirklichkeit wird auf der Grundlage tradierten Wissens gedeutet, und das Ergebnis des Deutungsprozesses wird als neue Erfahrung an die bestehenden Wissensvorräte „angedockt“.

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