• Jahreswechsel: Bin ich ein Internet-Addict? ;-)

    Gepostet am 29. Dezember 2014 von Konni zu Salam Oman!.

    Internet - Firefox
    Bald ist es wieder soweit und ich fasse gute Vorsätze fürs neue Jahr (okay, einige davon vergesse ich wahrscheinlich schnell). Nichtsdestotrotz bin ich darum bemüht, „ein besserer Mensch“ zu werden. Deshalb überlege ich – nach einem Gespräch mit einem Freund, ob ich meine Internet-Gewohnheiten ändern sollte.

    Ja, ich gestehe alles: Das Internet gehört zu meinem Leben. Als wir uns das erste Mal begegnet sind (muss so um 1997 gewesen sein), war es Liebe auf den ersten Blick. Warum? Weil es mein Leben um so vieles einfacher gemacht hat. Und weil ich Kontakt zu Freunden in aller Welt halten kann, die sonst sang- und klanglos aus meinem Leben verschwunden wären. Denn wer hat schon noch die Zeit, ständig Briefe zu schreiben? Um ganz ehrlich zu sein: Als ich noch Briefe mit der Hand geschrieben habe, konnten die wenigsten meine Schrift lesen. Das geht doch per Computer viel einfacher! Die ewige Suche nach Briefumschlägen und Briefmarken fällt auch weg, man drückt einfach auf den Send-Button und ab geht die Post! Mit viel Glück kommt die Antwortmail zeitnah, das war ja auch ein bisschen blöd mit dem internationalen Briefverkehr. Wenn dann nach vier Wochen die Antwort endlich eintrudelte, wusste ich schon nicht mehr, was ich eigentlich gefragt hatte …

    Facebook, Messenger, YouTube, Twitter, Skype, Xing, LinkedIn, TripAdvisor, Instagram, Pinterest – hier verschmilzt für mich oft Berufliches mit Privatem. Arbeit im Internet ist für mich keine Last, meine Freunde sind oft auch meine Kollegen, wir haben Spaß zusammen und wir unterstützen uns gegenseitig bei kniffligen Aufgaben. Wie oft habe ich schon nachts an Online-Projekten für Freunde gesessen – aus freien Stücken, weil es mir Spaß gemacht hat und weil ich die Herausforderung liebe. Die rasante Entwicklung der Internet-Technologien stellt immer wieder eine neue Herausforderung dar, die ich gerne annehme. Dafür muss ich auf dem Laufenden bleiben. Das geht nur mit Recherche im Internet, regelmäßigem Austausch und Lesen der einschlägigen Blogs bzw. Beiträge – so wie sich auch Angehörige anderer Berufsgruppen über neue Entwicklungen informieren müssen – auf welche Art und mit welchen Medien auch immer.

    Ja, ich sitze vorm Computer … wenn ich nicht im realen Leben unterwegs bin, um mich mit Freunden zu treffen, ins Kino, Theater, Konzert, wandern, schwimmen, auf Partys, in Ausstellungen oder zum Skilanglauf zu gehen oder zu verreisen und und und …
    Und ja, vielleicht bekommt ihr dann ein Foto von mir per Messenger … Was das heißt? Nicht, dass ich abhängig bin, sondern dass ich an euch denke und das Internet nutze, um euch Grüße zu schicken … und dass meine Freunde in meiner Prioritätenliste weit über dem Internet stehen!

    Auf unsere Freundschaft und ein gutes neues Jahr!

    P.S. In meiner neuen Wohnung in Salalah habe ich WLAN … hatte ich das schon erwähnt ;-)?

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